Hier kommt CHiP. Dein neuer bester Freund!

Ein Blogpost von Gastblogger Martin Rechsteiner

CHiP

Bei coolen Gadgets sind wir Erwachsenen wie Kinder.

Während der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, eine der weltweit grössten Fachmessen für Unterhaltungselektronik, zeigte die asiatische Firma WowWee ihren neusten Wurf: Roboterhund CHiP, ein intelligentes, digitales Haustier, das es in sich hat.

Die Idee ist nicht neu. Schon seit Jahren gibt es verschiedenste Ansätze zu mehr oder weniger intelligenten Haustieren im Robotik-Bereich. Doch CHiP ist nicht nur smart, er interagiert auch mit seinem Besitzer.

Keine Frage, echte – lebende – Tiere können durch nichts ersetzt werden, und das möchte Chip auch nicht. Oft gibt es aber Situationen, in denen die Haltung eines Hundes einerseits nicht artgerecht möglich ist und andererseits ist dies oft sehr kostspielig.

Hier kommt CHiP ins Spiel. Er fühlt sich auch in den engsten Wohnungen wohl, muss nicht Gassi gehen vor die Tür, benötigt kein richtiges Futter und kostet auch keine Hundesteuer. In all diesen Punkten ist der neue Roboter seinen echten Kollegen deutlich überlegen.

Das Aussehen und die Fortbewegung

Optisch gleicht der Hund einem kleinen Welpen. Seine Augen sind gross und mit blauen LEDs hinterlegt, doch dahinter befindet sich das wahre Herz des süssen Hunde-Babys. Denn sein Kopf ist vollgepackt mit Sensoren. Diese erlauben ihm eine komplette Rundumsicht, wodurch er mitbekommt, was um ihn herum passiert.

Für die direkte Kommunikation mit seinem Besitzer hat er auch einen Bluetooth Chip. Dieser kommuniziert mit dem sogenannten SmartBand (einem Armband, mit welchem er euch erkennt sowie diversen Tasten für Befehle), über den sich CHiP steuern lässt.

Für die Fortbewegung hat CHiP keine Beine, sondern vier Räder. Diese machen ihn äusserst flink auch sehr wendig. Dank der Geschwindigkeit und Spritzigkeit der Bewegungen verleihen sie ihm einen noch realistischeren Eindruck.

Zubehör und Funktionen von CHiP

Neben dem schon erwähnten SmartBand, über welches ihr mit eurem Haustier kommunizieren könnt, findet ihr auch noch einen SmartBall im Lieferumfang. Hiermit könnt ihr oder eure Kinder spielen wie mit einem echten Hund. Auf Zuruf verfolgt er den davonrollenden Ball und bringt ihn wieder zu euch zurück.

Mit der kostenlos erhältlichen App könnt ihr CHiP auch füttern. Je mehr Tricks ihr dem Kleinen beibringt, umso mehr Auszeichnungen bekommt ihr in der App verliehen. Ausserdem übersetzt euch die App die Hundesprache in eure eigene, so versteht ihr euer Haustier immer.

Doch nicht nur mit der App lässt er sich trainieren, auch direkt am SmartBand könnt ihr dem kleinen Hund ein Kompliment machen und ihn damit loben. So merkt sich CHiP nach und nach weitere Tricks und ihr habt immer mehr Möglichkeiten, mit ihm zu interagieren. Über das SmartBand gibt es noch mehr Wege, mit CHiP zu spielen, unter anderem könnt ihr ihn damit auch orten.

Der dritte Weg, CHiP Befehle zu erteilen, ist über die Sprache. Ihr könnt ihm Aufgaben stellen, sagen, dass ihr ihn liebhabt oder auch nur rufen, wenn er gerade mal nicht in Sichtweite ist.

Interessant zu beobachten ist, wie CHiP sich auch durch eine eingerichtete Wohnung seinen Weg sucht. Dank den oben erwähnten Sensoren umfährt er einfach und schnell im Weg stehende Spielsachen, Möbel oder sonstige Gegenstände.

CHiP läuft mit Strom. Wenn ihm die Energie ausgeht, fährt er selbständig zurück auf seine Ladestation, legt sich zum Schlafen in sein Bettchen und tankt sich wieder auf. So ist er am nächsten Morgen wieder bereit für eure Kinder und freut sich darauf, weitere, neue Tricks zu lernen.

Fazit

Der CHiP von WowWee – ein smartes, intelligentes Haustier ohne Nachteile.

Vor allem das beigelegte SmartBand und die Sprachfunktion erweitern den Spielumfang ungemein.
Angesichts der Vielfalt an Funktionen und den ganzen Möglichkeiten findet der neue beste Freund des Menschen sicherlich auch schon bald einen Platz in deiner Familie.

Bildquellen: wowee, mashable

Ein Blogpost von pokipsie.ch

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